Archiv

Artikel Tagged ‘web2.0’

Was sind Outliner und wofür sind sie gut?

25. April 2010 Keine Kommentare

Outliner sind eigentlich eine eigene Kategorie von Editoren.
In wenigen Worten würde ich diese Kategorie so beschreiben:
Bei Outlinern handelt es sich um Tools, mit denen man schnell stichpunktartig Ideen sammeln, strukturieren und bewerten kann.

Vom Aussehen orientieren sich die Programme an einer Mischung aus Gliederungslisten und Excel.
Insbesondere das Progamm Omni Outliner für den Mac hat hier einen hohen Perfektionsgrad erreicht.
Es ist schnell und einfach zu bedienen wie eine hierarchische Gliederungsliste und ermöglicht trotzdem gute Excel-like Auswertungen.
Mit diesen Funktionen kann man beispielsweise sehr schnell Kostenschätzungen für Projekte vornehmen (s. Beispiel)

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Leider gibt es noch kein ähnlich gutes Tool für Windows oder Linux – soweit ich herausgefunden habe.

Einen kleinen Lichtblick gibt es nun aber im Web. Das Tool nennt sich Thinklinkr und ist ähnlich intuitiv zu bedienen wie OmniOutliner – allerdings fehlen noch die Excel-Features. Das Beispiel zeigt die gleiche Outliner-Datei wie oben, nur fehlt hier die Spalte mit der Dauer. Kommt vielleicht noch …

Das Beispielprojekt in Thinklinkr

Wie bei vielen Tools im Netz (Mindmeister, Google Docs, …) hat Thinklinkr gute Collaboration-Features, so dass man gemeinsam in einem Outlinerdokument brainstormen bzw. arbeiten kann.
Thinklinkr ist kostenlos und wenn die Entwicklung so weitergeht wird es definitiv ein Tool in meinem Web-Werkzeugkasten.

Mindmapping mit Mindmeister

30. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ich arbeite in den verschiedensten Situationen mit Mindmaps. Sie helfen mir beim Brainstormen, Inhalte zu strukturieren (z. B. für einen Vortrag oder einen Technologieüberblick) und diese somit auch für andere nachvollziehbar zu machen. Auch als Mittel zur Wissenssicherung bzw. als Erinnerungshilfen sind sie bestens geeignet, denn mit wenigen Schlüsselwörtern kann man “Verschollenes” oft schnell wieder aus der Versenkung holen.

Auf der Suche nach einem erschwinglichen Mindmapping-Tool für den privaten Gebrauch bin ich vor einem dreiviertel Jahr auf die Webanwendung Mindmeister gestoßen.

Im Vergleich mit DEM sehr teuren Desktop-Tool “Mindmanager” hat es zwar noch ein paar kleinere Nachteile – z. B. ist die grafische Anordnung der Mindmap noch nicht so gut, doch Mindmeister besticht zum einen durch seinen Preis, zum anderen durch das Gesamtkonzept und sehr innovative Features, die den Begriff “Web2.0″ im positiven Sinn wirklich verdienen!

Die Features will ich kurz vorstellen (natürlich anhand einer Mindmap ;-))

Ich kann also unter anderem …

  • zusammen mit anderen gleichzeitig an einer Mindmap arbeiten
  • eine Mindmap in eine andere Webseite/ Webanwendung integrieren
  • von zu Hause oder auch in der Arbeit auf meine Mindmaps zugreifen
  • Mindmaps im Offline-Modus (z. B. im Zug) bearbeiten
  • ber “Wunderlink”, “Wundernote”, etc. Informationen aus dem Internet automatisiert integrieren
  • “Geistesblitze” per e-mail, SMS, widgets und Browsersuchfeld an eine spezielle Mindmap schicken und habe so eine zentrale Sammelstelle für meine Ideen

Das folgende Video zeigt in wenigen Minuten, wie die Arbeit mit Mindmeister aussieht.

Es gibt verschiedene Account-Typen. Ein eingeschränkter Basis-Account bei Mindmeister ist kostenlos, der Premium-Account kostet zwischen drei und vier Euro pro Monat.



Switch to our mobile site