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Archiv für die Kategorie ‘Projektmanagement’

Scrum (5) – in der Praxis

10. Mai 2010 Keine Kommentare

Während ich in den Vorgängerartikeln zu Scrum hauptsächlich die Theorie rund um Scrum beschrieben habe, sind hier noch ein paar praktische Gesichtspunkte, die sich auf die verschiedenen Rollen in Scrum beziehen – und die auch in einem Nicht-Scrum-Umfeld Sinn machen.

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Scrum (4) – Anforderungen formulieren

10. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Anforderungsermittlung in Scrum erfolgt nach einer einfachen und pragmatischen Vorgehensweise

  1. Es gibt eine Produktidee
  2. Ein Produktkonzept wird erstellt
  3. Das Product Backlog wird aufgefüllt und priorisiert

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Scrum (3) – der Entwicklungsprozess

1. Mai 2010 Keine Kommentare

Der Entwicklungsprozess in Scrum ist iterativ und läuft in sogenannten Sprints ab. Meist konzentriert man sich zunächst auf die Umsetzung eines Basisprodukts, das (nach jeweils aktuellem Kenntnisstand) die erfolgversprechendsten Features enthält und schnell auf dem Markt platziert werden kann.

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Was sind Outliner und wofür sind sie gut?

25. April 2010 Keine Kommentare

Outliner sind eigentlich eine eigene Kategorie von Editoren.
In wenigen Worten würde ich diese Kategorie so beschreiben:
Bei Outlinern handelt es sich um Tools, mit denen man schnell stichpunktartig Ideen sammeln, strukturieren und bewerten kann.

Vom Aussehen orientieren sich die Programme an einer Mischung aus Gliederungslisten und Excel.
Insbesondere das Progamm Omni Outliner für den Mac hat hier einen hohen Perfektionsgrad erreicht.
Es ist schnell und einfach zu bedienen wie eine hierarchische Gliederungsliste und ermöglicht trotzdem gute Excel-like Auswertungen.
Mit diesen Funktionen kann man beispielsweise sehr schnell Kostenschätzungen für Projekte vornehmen (s. Beispiel)

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Leider gibt es noch kein ähnlich gutes Tool für Windows oder Linux – soweit ich herausgefunden habe.

Einen kleinen Lichtblick gibt es nun aber im Web. Das Tool nennt sich Thinklinkr und ist ähnlich intuitiv zu bedienen wie OmniOutliner – allerdings fehlen noch die Excel-Features. Das Beispiel zeigt die gleiche Outliner-Datei wie oben, nur fehlt hier die Spalte mit der Dauer. Kommt vielleicht noch …

Das Beispielprojekt in Thinklinkr

Wie bei vielen Tools im Netz (Mindmeister, Google Docs, …) hat Thinklinkr gute Collaboration-Features, so dass man gemeinsam in einem Outlinerdokument brainstormen bzw. arbeiten kann.
Thinklinkr ist kostenlos und wenn die Entwicklung so weitergeht wird es definitiv ein Tool in meinem Web-Werkzeugkasten.

Scrum Präsentation mit Prezi

10. April 2010 Keine Kommentare

Ich bin gerade auf eine sehr gute Präsentation zu Scrum gestoßen. Sie vermittelt die grundlegenden Konzepte von Scrum. Nichts Neues aber sehr schön gemacht!
Zur Präsentation wurde das Tool Prezi verwendet.

Scrum (2) – Die Rollen

24. Februar 2010 Keine Kommentare

Dies Artikel ist Teil 2 der Grundlagenartikel zu Scrum und stellt die Rollen in Scrum vor. Ich versuche außerdem einen Vergleich mit Rollen herzustellen, wie sie ansonsten häufig in Firmen anzutreffen sind.

Es gibt typischerweise drei Rollen in Scrum

  • Product Owner: Dies ist der Kunde oder auch ein Produkt Manager in der Firma. Idealerweise besitzt er genug technisches und wirtschaftliches Know-How, um die Richtung des Projektes festzulegen und sich mit allen Projektbeteiligten austauschen zu können. Beim Product Owner laufen alle Fäden zusammen. Keine einfache Aufgabe also…
  • Team: Ein interdisziplinäres Team, das aus allen Mitarbeitern besteht, die zur Entwicklung des Produktes notwendig sind. Im Normalfall sind dies Designer, Entwickler und Softwarearchitekten sowie Tester. Teams sollten während der Entwicklung möglichst aus den gleichen Leuten bestehen und nicht parallel an Projekten arbeiten.
  • ScrumMaster: Häufig werden ScrumMaster und Projektleiter in einem Atemzug genannt. Und in der Tat ist es in der Praxis häufig so, dass Projektleiter die Rolle des ScrumMasters übernehmen. Allerdings übernimmt einige traditionelle Aufgaben des Projektleiters das Team, andere sollte der Product Owner übernehmen. Hauptziele des ScrumMasters sind zum einen den Scrum-Prozess zu moderieren, zum anderen soll er sowohl Product Owner als auch Team unterstützen, so dass diese gut und effizient zusammenarbeiten können. Im Idealfall sinkt das Arbeitspensum des ScrumMasters im Laufe des Projekts. So dass er andere Aufgaben übernehmen kann.

Eine vierte, weniger aktive (wenn auch entscheidende) Rolle bilden die Interessenvertreter. Dies sind bspw. Zielgruppenvertreter oder Mitarbeiter aus dem Marketing. Deren Meinungen und Ideen sollte der Product Owner in sich aufsaugen und entsprechend das Projekt danach ausrichten.

Scrum (1) – Ein erster Überblick

22. Februar 2010 Keine Kommentare

Scrum ist ein agiles Vorgehensmodell und als solches in vieler Munde. Suggeriert es doch die Möglichkeit flexibel auf Anforderungen und dabei sehr effizient zu sein.

Scrum ist jedoch kein Wundermittel, dass ohne Anstrengungen von heute auf morgen alle Probleme rund um die Abwicklung von Entwicklungsprojekten löst.

Scrum ist vielmehr ein Ansatz, der Erkenntnisse aus dem Lean Management berücksichtigt. In jedem Fall muss strukturiert gearbeitet werden, doch die Struktur lässt für jeden so viel Freiraum, dass er seine Potentiale ausschöpfen kann.

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