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Archiv für Februar, 2010

Scrum (2) – Die Rollen

24. Februar 2010 Keine Kommentare

Dies Artikel ist Teil 2 der Grundlagenartikel zu Scrum und stellt die Rollen in Scrum vor. Ich versuche außerdem einen Vergleich mit Rollen herzustellen, wie sie ansonsten häufig in Firmen anzutreffen sind.

Es gibt typischerweise drei Rollen in Scrum

  • Product Owner: Dies ist der Kunde oder auch ein Produkt Manager in der Firma. Idealerweise besitzt er genug technisches und wirtschaftliches Know-How, um die Richtung des Projektes festzulegen und sich mit allen Projektbeteiligten austauschen zu können. Beim Product Owner laufen alle Fäden zusammen. Keine einfache Aufgabe also…
  • Team: Ein interdisziplinäres Team, das aus allen Mitarbeitern besteht, die zur Entwicklung des Produktes notwendig sind. Im Normalfall sind dies Designer, Entwickler und Softwarearchitekten sowie Tester. Teams sollten während der Entwicklung möglichst aus den gleichen Leuten bestehen und nicht parallel an Projekten arbeiten.
  • ScrumMaster: Häufig werden ScrumMaster und Projektleiter in einem Atemzug genannt. Und in der Tat ist es in der Praxis häufig so, dass Projektleiter die Rolle des ScrumMasters übernehmen. Allerdings übernimmt einige traditionelle Aufgaben des Projektleiters das Team, andere sollte der Product Owner übernehmen. Hauptziele des ScrumMasters sind zum einen den Scrum-Prozess zu moderieren, zum anderen soll er sowohl Product Owner als auch Team unterstützen, so dass diese gut und effizient zusammenarbeiten können. Im Idealfall sinkt das Arbeitspensum des ScrumMasters im Laufe des Projekts. So dass er andere Aufgaben übernehmen kann.

Eine vierte, weniger aktive (wenn auch entscheidende) Rolle bilden die Interessenvertreter. Dies sind bspw. Zielgruppenvertreter oder Mitarbeiter aus dem Marketing. Deren Meinungen und Ideen sollte der Product Owner in sich aufsaugen und entsprechend das Projekt danach ausrichten.

Scrum (1) – Ein erster Überblick

22. Februar 2010 Keine Kommentare

Scrum ist ein agiles Vorgehensmodell und als solches in vieler Munde. Suggeriert es doch die Möglichkeit flexibel auf Anforderungen und dabei sehr effizient zu sein.

Scrum ist jedoch kein Wundermittel, dass ohne Anstrengungen von heute auf morgen alle Probleme rund um die Abwicklung von Entwicklungsprojekten löst.

Scrum ist vielmehr ein Ansatz, der Erkenntnisse aus dem Lean Management berücksichtigt. In jedem Fall muss strukturiert gearbeitet werden, doch die Struktur lässt für jeden so viel Freiraum, dass er seine Potentiale ausschöpfen kann.

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Personal Learning Environment

22. Februar 2010 Keine Kommentare

Über das Projekt TACCLE (Teachers’ Aids on Creating Content for Learning Environments) bin ich das erste Mal auf die Bezeichnung der Personal Learning Environment gestoßen. Sie wird als alternativer Ansatz zum insitutionellen eLearning über Lernmanagement-Systeme angesehen.

Nun handelt es sich bei einer PLE nicht um ein neues Tool, sondern um eine Sammlung von Tools mit der eine Person ihr Lernen in heutiger Zeit organisieren kann. D. h. nicht die Institution oder Kurse stehen im Vordergrund, sondern die lernende Person.

Zwar war es mir nicht bewusst, doch habe ich mir anscheinend im Laufe der letzten Jahre so eine Personal Learning Environment bereits zusammengestellt.

Sie besteht u. a. aus:

* Delicious (Bookmarking, Social Tagging)

* Mindmeister (Mindmapping im Netz)

* Blogs, in denen ich Informationen veröffentliche und mit anderen diskutiere

* RSS-Reader (für Windows: Feedreader, für Mac: Vienna, fürs Web: Google Reader)

* Wikis (persönliches Wiki, Wiki bei T3)

* Google (für die Suche)

* RememberTheMilk (Todo-Management)

* Podcasts (iTunes/iPod)

* Notizbuch (Offline)

Diese Tools garantieren mir Nachhaltigkeit und helfen mir meine Gedanken beisammen zu halten ;-)

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