Soundcloud

30. Dezember 2010 Keine Kommentare

Auf der Suche nach einem sehr coolen Remix von The Prototypes bin ich auf eine Plattform namens Soundcloud gestoßen. Dort können Künstler ihre Songs oder Demoversionen hochladen und Nutzer können sie kommentieren. Soweit eigentlich nichts neues. Doch hier kann man an ganz bestimmten Positionen im Lied seinen Kommentar loswerden.

Ob dies jetzt den großen Mehrwert bringt, sei dahingestellt, aber es ist eine coole Idee und diese ist gut umgesetzt. Inbesondere für Podcasts also Wortbeiträge könnte ich mir eine solche Funktion gut vorstellen. Denn hier fehlt mir die Feedbackfunktionalität etwas.
Aber jetzt genießt erst mal diesen Kracher von The Prototypes (Coverversion von Avicii & Sebastien Drums)

Avicii & Sebastien Drums – My Feelings For You ( The Prototypes remix ) by theprototypes

Update:

Soundcloud ist das, was ich mir von MySpace erwartet hatte. Die Plattform ist übersichtlich mit klarem Design, coolen Features und ermöglich den gleichberechtigten Austausch zwischen Künstlern und Hörern rund um (derzeit hauptsächlich elektronische) Musik.

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Wireframing

3. November 2010 Keine Kommentare

An Softwareprojekten sind häufig unterschiedliche Spezialisten und Stakeholder beteiligt. Wichtig ist es dann, dass sich die Leute verstehen, sich gut einbringen können und ein gemeinsames Ziel vor Augen haben.

Aus meiner Sicht sind hier visuelle Darstellungen sehr hilfreich. Bei Projekten mit grafischer Benutzeroberfläche verwende ich eigentlich immer Wireframes. Diese bilden eine gemeinsame Gesprächsgrundlage und sind flexibel und einfach veränderbar. Häufig kann man mit den Wireframes auch kleine Usability-Tests machen, ob nun als Paperprototype oder interaktiv mittels PDF oder HTML.

Insbesondere sind Schablonen hilfreich,  die eine handgemalte Benutzeroberfläche (“sketch style”) suggerieren. Denn hier vermeidet man Diskussionen über das spätere pixelgenaue Visuelle Design. Allen Beteiligten ist klar, dass  dies nicht das entgültige Design ist, sondern erst nachgelagert über die Wireframes gezogen wird, denn bei den Wireframes geht es hauptsächlich um das Interaktionsdesign. Sehr gut kann ich mich an Meetings erinnern, bei denen statt der Wireframes visuell gestaltete Photoshop-Entwürfe verwendet wurden, um den Aufbau und die Interaktionen zu besprechen. Statt sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können, wurde dann z.B. über die nicht ganz exakte Ausrichtung des Logos etc. gesprochen.

Auf Windows-Computern verwende ich für das Wireframing Visio, für das es eine sehr gute Schablone von GUUUI.com gibt. Ergänzt um ein paar Makros kann ich so sehr schnell Designänderungen durchführen, Ideen ausprobieren und wieder verwerfen ohne viel Zeit und Kosten in Anspruch zu nehmen.

Rechts seht ihr den “sketch style”, den ich sehr mag. Teilweise haben die Elemente der Schablone auch ein assoziiertes Verhalten. Checkboxen kann man z. B. als selektiert, deselektiert oder inaktiv darstellen.

Um nicht ein und dasselbe Element auf jeder Seite neu erstellen oder ausrichten zu müssen, kann man Hintergründe definieren, die sogar voneinander erben können. Legt man also einen neuen Screen an, so legt man zunächst den Hintergrund fest und muss dann nur noch spezifische Elemente ergänzen oder den Hintergrund ggf. verdecken. Mit Strg+K kann man jedes Element mit einem Hyperlink versehen, dessen Ziel dann eine der anderen Seiten sein kann.

Auf dem Mac verwende ich OmniGraffle. Hierfür findet ihr auf Graffletopia einige Wireframe-Schablonen.

Sowohl mit Visio als auch mit OmniGraffle kann man auch sehr einfach Storyboards erstellen, mit denen man Abläufe und Szenarien darstellen kann.

Beide Tools sind ja eher Allrounder. Man kann mit ihnen alles mögliche grafisch darstellen. Mittlerweile gibt es aber auch eine Reihe weiterer Wireframing Tools, die man sich vor einer Neuanschaffung ruhig mal ansehen kann.

Sehr vielversprechend finde ich z. B. Balsamiq Mockups, das auf der AIR-Plattform läuft und somit für verschiedene Plattformen (Windows, Mac, Linux) verfügbar ist. Außerdem verfolgt es konsequent den Sketch-Ansatz, ist nicht so teuer (79$) und eine Webversion gibt es auch schon.

Achja, bei der Umsetzung pinne ich mir die Wireframes auch immer gerne in Sichtweite. Denn dann weiß ich immer, wohin die Reise zu gehen hat und aus welchen Komponenten das User Interface besteht.

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Scrum (5) – in der Praxis

10. Mai 2010 Keine Kommentare

Während ich in den Vorgängerartikeln zu Scrum hauptsächlich die Theorie rund um Scrum beschrieben habe, sind hier noch ein paar praktische Gesichtspunkte, die sich auf die verschiedenen Rollen in Scrum beziehen – und die auch in einem Nicht-Scrum-Umfeld Sinn machen.

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Scrum (4) – Anforderungen formulieren

10. Mai 2010 Keine Kommentare

Die Anforderungsermittlung in Scrum erfolgt nach einer einfachen und pragmatischen Vorgehensweise

  1. Es gibt eine Produktidee
  2. Ein Produktkonzept wird erstellt
  3. Das Product Backlog wird aufgefüllt und priorisiert

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Scrum (3) – der Entwicklungsprozess

1. Mai 2010 Keine Kommentare

Der Entwicklungsprozess in Scrum ist iterativ und läuft in sogenannten Sprints ab. Meist konzentriert man sich zunächst auf die Umsetzung eines Basisprodukts, das (nach jeweils aktuellem Kenntnisstand) die erfolgversprechendsten Features enthält und schnell auf dem Markt platziert werden kann.

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Was sind Outliner und wofür sind sie gut?

25. April 2010 Keine Kommentare

Outliner sind eigentlich eine eigene Kategorie von Editoren.
In wenigen Worten würde ich diese Kategorie so beschreiben:
Bei Outlinern handelt es sich um Tools, mit denen man schnell stichpunktartig Ideen sammeln, strukturieren und bewerten kann.

Vom Aussehen orientieren sich die Programme an einer Mischung aus Gliederungslisten und Excel.
Insbesondere das Progamm Omni Outliner für den Mac hat hier einen hohen Perfektionsgrad erreicht.
Es ist schnell und einfach zu bedienen wie eine hierarchische Gliederungsliste und ermöglicht trotzdem gute Excel-like Auswertungen.
Mit diesen Funktionen kann man beispielsweise sehr schnell Kostenschätzungen für Projekte vornehmen (s. Beispiel)

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Ein Beispielprojekt in Omni Outliner

Leider gibt es noch kein ähnlich gutes Tool für Windows oder Linux – soweit ich herausgefunden habe.

Einen kleinen Lichtblick gibt es nun aber im Web. Das Tool nennt sich Thinklinkr und ist ähnlich intuitiv zu bedienen wie OmniOutliner – allerdings fehlen noch die Excel-Features. Das Beispiel zeigt die gleiche Outliner-Datei wie oben, nur fehlt hier die Spalte mit der Dauer. Kommt vielleicht noch …

Das Beispielprojekt in Thinklinkr

Wie bei vielen Tools im Netz (Mindmeister, Google Docs, …) hat Thinklinkr gute Collaboration-Features, so dass man gemeinsam in einem Outlinerdokument brainstormen bzw. arbeiten kann.
Thinklinkr ist kostenlos und wenn die Entwicklung so weitergeht wird es definitiv ein Tool in meinem Web-Werkzeugkasten.

Geocaching

18. April 2010 Keine Kommentare

Wenn ich Freunden und Bekannten erzähle, dass ich Geocaching mache, fällt es mir (je nach Kenntnisstand des Gegenübers) oft nicht so leicht das plausibel zu erklären. “Schnitzeljagd mit GPS-Gerät” ist dann ein möglicher Erklärungsversuch. So gut trifft es das dann aber auch nicht. Denn beim Geocachen wurden wir schon zu vielen tollen Orten (abseits der üblichen Trampelpfade) geleitet, auch schon im Urlaub auf Bali oder auf Mallorca.

Ganz zu Schweigen von den kniffligen Aufgaben und coolen Verstecken – z. B. einen extra angebrachten Briefkasten in Nürnberg, einen gefakten Balken in einem Restaurant, einen mit Rinde verkleideten Mikrocache in einem Astloch, …

Warum ich den Artikel aber eigentlich schreibe, ist dieses Video, das einem recht gut vermittelt, was es mit dieser Freizeitbeschäftigung auf sich hat.

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Scrum Präsentation mit Prezi

10. April 2010 Keine Kommentare

Ich bin gerade auf eine sehr gute Präsentation zu Scrum gestoßen. Sie vermittelt die grundlegenden Konzepte von Scrum. Nichts Neues aber sehr schön gemacht!
Zur Präsentation wurde das Tool Prezi verwendet.

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